Im Rahmen des Projekts für besonders engagierte Schüler/innen der IES (Klassen CIP und AD) wurde vom 22. bis 26. Juni 2026 eine fünftägige pädagogische Studienreise in die Aquitaine organisiert. Die Wahl des Reiseziels erfolgte auf Vorschlag der Jugendlichen selbst und sollte ihre Leistungen während des Schuljahres würdigen sowie ihre Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und kulturelle Offenheit fördern.
Die Reise begann mit der Besichtigung von Bordeaux, einer UNESCO-Welterbestadt. Die Schüler/innen entdeckten bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Saint-André, den Place de la Bourse mit seinem berühmten Wasserspiegel sowie die Cité du Vin. Dabei erhielten sie Einblicke in die Geschichte der Stadt, ihre architektonische Entwicklung und ihre wirtschaftliche Bedeutung als Handels- und Weinmetropole.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Dune du Pilat, der höchsten Wanderdüne Europas. Nach dem Aufstieg wurden die Jugendlichen mit einem beeindruckenden Ausblick auf das Becken von Arcachon, die Atlantikküste und die Landes-Wälder belohnt. Gleichzeitig bot die Exkursion Gelegenheit, das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu stärken.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe nach Cap Ferret, wo sie das maritime Leben, die natürliche Schönheit der Region sowie die Bedeutung von Tourismus, Fischerei und Schifffahrt kennenlernen konnte.
Den Abschluss bildete der Besuch von La Rochelle. Beim Rundgang durch den Alten Hafen, vorbei an den bekannten mittelalterlichen Türmen und durch die historische Altstadt, vertieften die Schüler/innen ihr Wissen über die maritime Geschichte und das kulturelle Erbe der französischen Atlantikküste.
Die Studienreise bot den Jugendlichen eine abwechslungsreiche und bereichernde Erfahrung, die kulturelle Entdeckungen, praxisnahes Lernen und gemeinschaftliches Erleben auf gelungene Weise miteinander verband.